Interview Jörg Altmüller, Trainer der Alten Herren - 28.05.2009
Jörg, wie kamst du nach Neumühle?
Ich bin hier als Kind aufgewachsen. Zum Fußball in Neumühle kam ich durch einen ehemaligen Mitspieler aus Görries - Zeiten. (Ralf Kühl)
Seit wann trainierst du die AH? Wie bist du auf die Idee gekommen, die AH in Neumühle wieder aufleben zu lassen?
Seit Januar 2007. Das war nicht meine Idee und auch nicht meine Aktion. Dafür sind Gerd Glässner und Ulf Gräfner verantwortlich.
Wie stellt sich der Kader zusammen? Gibt es Führungsspieler in deinem Team?
Wie in jedem Team gibt es auch bei den AH des NSV Führungsspieler. Die Führungsspieler sind größtenteils ehemalige Landesligaspieler aus früheren Neumühler Tagen sowie erfahrene Akteure anderer Vereine, wie z.B. der SSG Görries. Ansonsten muß und will ich betonen, dass eine Mannschaft immer nur so gut ist, wie ihr schwächstes Glied. Ich will damit sagen, dass bei den AH des NSV der Teamgeist und die Teamleistung zählt. Keiner gewinnt oder verliert ein Spiel alleine.
Wer kann sich noch verbessern, vom wem erwartest du noch mehr?
Dazu möchte ich nur so viel sagen: Ich gehe davon aus, dass sich alle noch weiter verbessern wollen und können. Bei den AH ist es wie beim Wein: je älter, desto besser... ;)
Wie ist dein Fazit bis zum heutigen Tag?
Wir haben uns in den letzten 3 Jahren zu einer schlagkräftigen Einheit gemausert. Im ersten Jahr haben wir noch viele Spiele verloren. Heute können wir selbst mit dem aktuellen AH- Landesmeister, dem FC Anker Wismar, gut mithalten. (1:1 2008 auf der Ranch!)
Willst du nächstes Jahr die AH für den aktiven Spielbetrieb anmelden?
Ich würde es schon wollen, der überwiegende Teil der Mannschaft noch nicht. Wenn wir dieses Ziel verwirklichen wollen, müßten die AH weiter verjüngt werden.
Was machst du in deiner Freizeit so?
Ich bin ehrenamtlich im Vorstand des NSV tätig und suche hier weitere Sponsoren, damit die Entwicklung des Vereins weiter so positiv verläuft wie in den letzten drei Jahren. Desweiteren bin ich noch in weiteren Verbänden und Gremien vertreten. Die übrige, leider zu wenige Zeit, widme ich meiner Familie.
zum Abschluß noch ein paar Worte:
Neulichst habe ich in der SVZ einen Artikel über die "SPORTSTADT SCHWERIN" gelesen. Da ist mir fast die Galle aus dem Körper gesprungen. Wenn man von einer "Sportstadt Schwerin" spricht, sollte man sich auch einmal die Bedingungen auf den Sportplätzen der Stadt Schwerin ansehen und nicht nur das VORZEIGEPROJEKT LAMBRECHTSGRUND/VOLLEYBALLHALLE UND SPORTINTERNAT betrachten!